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Mineralien und Vitamine

Grundsätzlich wichtig bei der Gabe von Mineralien und Vitaminen ist die natürliche Herkunft, da Studien belegen das synthetische Vitamine zum Teil gegenteilige, belastende Wirkungen zeigen. Dies hängt unter anderem mit der Tatsache zusammen, dass den synthetischen   Substanzen die Biophotonen (das eigentliche Leben) fehlt.

“Wenn Vitamine aus der Fabrik besser wären als ihre Geschwister, die in der Pflanzenzelle heranreifen, dann würde die Natur Tabletten auf Bäumen und Sträuchern wachsen lassen.” (Prof. Dr. Dr. Linus Pauling)

Aus Licht und Cholesterin entsteht Vitamin D

Das Vitamin D ist eigentlich kein echtes Vitamin, da es im Körper selbst aus der Cholesterin-Vorstufe 7-Dehydrocholesterol (Provitamin D3) gebildet wird. 7-Dehydrocholesterol wird ins Blut abgegeben und in der Haut unter Einfluss von UV-Licht in Cholecalciferol (Vitamin D3) umgewandelt. Das Vitamin D3 wird durch eine organisch-chemische Reaktion mit Hilfe von Sauerstoff und dem Enzym Hydroxylcholecalciferol der Leber und dem Enzym Dihydroxycholecalciferol der Niere in das biologisch aktive Calcitriol (ein aktives Hormon) umgewandelt. Das Vitamin D ist zwar kein Steroidhormon, wirkt aber auf ähnliche Weise. Es stimuliert die Calcium Aufnahme aus Darm, Niere und Knochen, wirkt mit dem Parathormon synergistisch, um die Calcium Konzentration im Blut zu steigern.

Parathormon, Vitamin D und Calcitonin

Der Calciumstoffwechsel wird von Parathormon, Vitamin D und Calcitonin gesteuert. Das Parathormon wird in der Nebenschilddrüse hergestellt und kann schon nach kurzer Zeit auf eine erhöhte oder erniedrigte Calciumkonzentration reagieren. Befindet sich zu wenig Calcium im Blut, wird vermehrt Parathormon ausgeschüttet und umgekehrt. Parathormon führt zur Gewinnung von Calcium aus den Knochen, vermindert die Calciumausscheidung in der Niere und erhöht die Aufnahme aus der Nahrung. Vitamin D und Parathormon steigern zusammen die Calciumkonzentration im Blut. Calcitonin sind spezifische Zellen, die von der Schilddrüse gebildet werden um die Calciumkonzentration im Blut zu senken, indem es die Resorption aus Knochen und Niere hemmt. Kommt die biochemische Kommunikation aus dem Gleichgewicht, können Erkrankungen entstehen.

Zusätzliche Einnahme von Vitamin D

Vor der Einnahme zu hoher Dosen von Vitaminen und Mineralien als vermeintlich gesundem Zusatz zur Nahrung hat der Münchner Mediziner Professor Dieter Adam gewarnt. In bestimmten Fällen könne es zu einer Schädigung des Knochenbaus und zu Gelenkbeschwerden kommen, sagte der Vorsitzende der Deutschen Gesundheitstage in einem Gespräch. Dies gelte etwa bei einer Überdosierung von Vitamin D. Sicherlich hat Professor Dieter Adam nur für den Mensch gesprochen, doch für das Tier gilt das selbe. Anders als die wasserlöslichen Vitamine wird Vitamin D im Körper gespeichert, weshalb eine zu hohe Vitamin D Aufnahme nach einiger Zeit zu einer Vitamin D Vergiftung führt. Eine hohe Calcium Konzentration im Blut führt zu einer abnormalen Calcifizierung der verschiedensten weichen Gewebe. Überdosierung bewirkt nicht nur eine Entmineralisierung der Knochen, sondern führt auch zu Ablagerungen in weichen Geweben.

Melanome, sehr häufig vorkommend im weichen Gewebe, besitzen eine hohe Affinität zum Lymphgewebe. Die meistbefallenen Körperstellen beim Pferd sind die Schweifrübe, um den After herum, Penis, Vorhaut, Scheide, Lippen, Ohrspeicheldrüsen und die haarlosen Stellen rund ums Auge. Ein Überschuss durch zusätzliche zugeführte Mineralien, synthetische hergestellte Vitaminen oder Spurenelementen erzeugt entweder einen Mangel oder eine Vergiftung. Durch einen übersäuerten Organismus verlieren wir Mineralien. Bei einem unausgewogenen Säure-Basen-Haushalt können sich Metall Ionen z.B. Natrium, Magnesium, Eisen, Mangan, Kalium… im Stoffwechsel nicht halten.

Einzelne Nährstoffe sind auf ihre Kollegen angewiesen, um ihre Wirkung entfalten zu können. Es gibt eine Fülle an Nährstoffinteraktionen; in der Natur haben sie immer das richtige Verhältnis. Inhaltsstoffe aus natürlichen Präparaten sind für den Organismus leichter verwertbar.

Licht und Pigmentierung

UV-Licht bräunt unsere Haut. Unter der Oberhaut findet die Zellteilung statt. Da diese Teilung sehr strahlenempfindlich ist, sind dort Pigmentzellen (Melaninzellen) eingelagert. Diese bilden einen braunschwarzen Farbstoff, der ultraviolette Strahlen abfängt. Hellhäutige Menschen/Tiere, die einer hohen UV-Strahlung ausgesetzt sind, riskieren Hautkrebs zu bekommen. 60-80% der 15 jährigen und älteren Schimmel sind mit Melanomen behaftet. Man vermutet, daß der Hautkrebs durch einen Schaden an der DNS (Desoxyribonucleinsäure) entsteht.

Einen Teil des Schadens kann durch ein körpereigenes Enzym und Licht (einer bestimmten Wellenlänge) die DNS wieder reparieren, doch bleibt jedes Mal ein Rest an geschädigter DNS, der dann zu Hautkrebs führen kann. Die geschädigte DNS findet sich also in der Erbanlage wieder. Liegt ein Defekt der Reparaturenzyme vor, entwickeln die Patienten von natürlicher UV-Strahlung deutlich schneller maligne Hauttumore als Säugetiere ohne vergleichbare Enzymdefekte.

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